AUFTRAGSARBEITEN


  FILMMUSIK  
für Maria Arlamovsky
sich langsam nähern
Dokumentarfilm
Sixpackfilm

                                                  



sich langsam nähern ist eine Meditation über den Umgang mit dem Tod als Teil des Lebens und über jene, die ihn begleiten. Maria Arlamovsky richtet den Blick auf die Palliativmedizin und Hospizversorgung, wo Ärzt*innen und Pfleger*innen täglich sich dem Lebensende nähernde Patient*innen unterstützen. Im Spannungsfeld von professioneller Fürsorge und emotionaler Nähe wird eine geteilte existentielle Erfahrung greifbar: gehen zu müssen und gehen lassen zu lernen.

sich langsam nähern ist eine begleitende wie bleibende filmische Erfahrung, die Pausen, Lücken und Stille zulässt, um sich diesem unausweichlichen Teil des Lebens zuzuwenden. Und selbst dann, wenn das Ende absehbar wird, gibt es immer noch etwas zu lächeln. (Johanna Thorell)


  LITERATURVERTONUNG  
AUFTRAGSWERK für das FESTIVAL RETZ zum 20 jährigen Jubiläum
& Eröffnung des neuen Musik/Literatur Konzertformat RETZitativ
URAUFFÜHRUNG am 26. Juli 2025
FRETTEN von HELENA ADLER

Festival Retz






Für diese Auftragsarbeit setzte sich Ridler – mit freundlicher Genehmigung von JUNG UND JUNG Verlag – mit dem Antiheimatroman FRETTEN der österreichischen Schriftstellerin HELENA ADLER auseinander. Es ist die erste musikalische Hommage an die sprachliche Intensität der Ausnahmeliteratin, die Anfang 2024, gerade einmal 40 Jahre alt, viel zu früh verstorben ist. Das diesjährige Festival Thema Weiblichkeit war Ausgangspunkt der Überlegungen und führten Ridler auf der Suche nach einer neuen musikalischen Klangsprache zur Zusammenstellung eines neuen Ensembles VoCe Plus – mit drei grossartigen Instrumentalistinnen:
ASJA VALCIC, Cello - LENA FANKHAUSER, Bratsche - SOPHIE HASSFURTHER, Klarinette, Tenorsaxofon, Flöte.


Mit freundlicher  Genehemigung vonJung und Jung & Thomas Sessler Verlag

Jung Und Jung / FRETTEN



SUSANNA RIDLER, Stimme, Komposition, Elektronik
ASJA VALCIC, Cello
LENA FANKHAUSER, Bratsche
SOPHIE HASSFURTHER, Klarinette, Tenorsaxofon, Flöte


Konzertkritik NÖN



  LITERATURVERTONUNG  
AUFTRAGSWERK für das KAMMEROCHESTER INNSTRUMENTI 
„KLANG_SPRACHEN 2024“
Vertonung eines Textes des Schriftstellers  GERHARD RUISS 
DAS GAR NICHT SCHÖNE LIED

URAUFFÜHRUNG (für KO und Stimme) am 6. Juni 2024 Bludenz, Remise
Weitere Aufführungen:
7. Juni 2024 (Fr) 20.30 Uhr Wien, Porgy & Bess
8. Juni 2024 (Sa) 10:30 Uhr Schrems, Kunstmuseum Waldviertel
8. Juni 20:30 Uhr Innsbruck, Treibhaus


InnStrumenti Klangsprachen 2024


  LITERATURVERTONUNG  
Kompositionsauftrag von „Vlaams-Nederlands Huis deBuren 2021/22
zu „Der Rückzug“ aus dem Gedichtband „Besetzte Stadt“ von Paul van Ostaijen

WELT AUS DEM TAKT / WERELD UIT DE MAAT

Uraufführung in Berlin und Videoproduktion zum Kompositionsauftrag von „Vlaams-Nederlands Huis deBuren”, als Teil des Projekts “Besmette Stad/Befallene Stadt”.
WELT AUS DEM TAKT“ ist Susanna Ridlers‘ künstlerische Antwort auf den Text „Der Rückzug“ aus dem Gedichtband „Besetzte Stadt“ von Paul van Ostaijen. Es ist Ergebnis ihrer Reflexion über die Welt im Jahr 2021- plötzlich „besetzt“ von einem Virus, das den Takt der gesamten Welt bis zum Stillstand dominierte und auf unkalkulierbare Art und Weise bestimmte. Zum Rückzug gezwungen, fand sich das Individuum konfrontiert mit Einsamkeit, deren Geselle nur noch die Angst vor dem Zustand der Welt war. Verwoben wurden Auszüge aus Paul van Ostaijens’ Original Text (entstanden zur Zeit des 1. Weltkrieges) – mit eigenen erweiterten Text-Gedanken.
Komposition, Dramaturgie, erweiterter Text, Video: Susanna Ridler
MATTHIJS DE RIDDER: Stimme
Original Text: Paul van Ostaijen aus dem Gedicht „de Aftocht“
Übersetzung von de Aftocht: Hans-Jürgen Bulkowski

Uraufführung in Berlin 28. April 2022 im Rahmen von Paul van Ostaijen: „De Aftocht / Der Rückzug“
Eine Veranstaltung des Hauses für Poesie
Mitwirkende Sprech-Chor in Berlin /  Uraufführung : ANNA EBLE, WILLEM BONGERS-DEK, MARLEEN NAGTEGAAL, MATTHIJS DE RIDDER: 



  KOMPOSITIONSAUFTRAG von MUSICA FEMINA  
2 Stücke für das Doppel-Album „Poesie der Komponistinnen“ – „Poetry of women composers

Es ist die erste poetisch-kompositorische Enzyklopädie des Musikschaffens der Frauen, von der Vergangenheit bis in die Gegenwart. Tauchen Sie ein in die große Tradition komponierender Frauen, erdichtet und komponiert von den führenden Zeitgenossinnen aus Österreich.
Susanna Ridler ist bei diesem außergewöhnlichen CD-Projekt mit 2 Kompositionen vertreten:
Titel: „Mahlers’ Anna“ & „Tanz, Spieluhr!“ (nach Gedichten von Sophie Reyer zu den Komponstinnen Anna Mahler und Olga Neuwirth)

CD RELEASE „Poesie der Komponistinnen“ am 3. September 2021 /

Produktion: Irene Suchy &maezenatentum.at / Label: CAPRICCIO




  KOMPOSITIONSAUFTRAG / Literaturvertoung  für Das Vokalensemble der Reihe Zykan +  
– Vertonung des Gedichts „noch ana sindflud“ von H.C. Artmann
URAUFFÜHRUNG am 29.Juli 2021 beim WIENER KULTURSOMMER

Noch ana Sindflud – Acapella- Maßnahmen gegen den Stillstand
Ein a capella Programm für die Vorstadt, für Junge, und alle anderen, bestimmt nicht humorfrei, mit vergnüglichen Erkenntnissen, die sich als erstaunlich relevante Antworten auf die brennenden Fragen der Zeit herausstellen.

Das Vokalensemble der Reihe Zykan +
Anna Hauf
Johanna Zachhuber
Gernot Henrich
Richard Klein
Gebhard Hegemann

Musikalische Leitung: Michael Mautner

(Danke an Rosa Pock und ORF/Ö1 für die freundlicher Genehmigung, die originale Tonaufnahme von H.C. Artmanns Lesung „noch an sindflud“, 1993 – für die Komposition musikalisch zu verarbeiten)


KOMPOSITIONSAUFTRAG / Literaturvertonung  für den Carinthischen Sommer 
Unter dem Programmschwerpunkt
„Lebenszeichen – Kärntner Lieder alt und neu“
wurde  Susanna Ridler eingeladen für das Vokaloktett VieVox neue „Kärntnerlieder“ zu schreiben.
URAUFFÜHRUNG 14. August,  20 Uhr,Steinhaus Domenig

Ridler vertonte u.a. Textpassagen von Gert Jonkes einzigem in Dialekt geschriebenem Werk, dem Theaterstück „Damals vor Graz“ und wird sich in stilisierter Manier mit dem Kärntnerlied auseinandersetzen.
Das Ensemble VieVox, bestehend aus ehemaligen Solisten der Wiener Sängerknaben, bietet Vokalmusik auf höchstem Niveau.
Bernd Hemedinger & Thomas Puchegger, 1. Tenor
Lorin Wey & Michael Richter, 2. Tenor
Gregor Ritter & Matthias Liener, 1. Bass
Armin Radlherr & Akos Banlaky, 2. Bass



Kompositionsauftrag von Peter Burwik/  ensemble XX jahrhundert
Dirigent Peter Burwik & das ensemble XX. jahrhundert spielen Werke von Peter Herbert, Wolfgang Puschnig  & Susanna Ridler
Sonntag, 17. Juni 2018, 20:30 Uhr
Porgy & Bess 1010 Wien, Riemergasse


PROGRAMM
Peter Herbert / A, B, C …
Wolfgang Puschnig / ruisseaux (UA)
Susanna Ridler / Wir:ich (UA)

Schneiden sich parallele Gerade tatsächlich in der Unendlichkeit?
Dieses scheinbare Paradoxon lässt sich berechnen.
Aber ist auf die Mathematik Verlass, wenn es um ein Sinnbild geht?
Sind Gleichung und Gleichnis deckungsgleich?
Das ensemble XX. jahrhundert unter Peter Burwik präsentiert zwei Uraufführungen und eine Wiederaufführung von drei höchst unterschiedlichen Grenzgängern der musikalischen Moderne, deren Schaffen sich im Spannungsfeld zwischen improvisierter und fixierter Musik bewegt.
Ob nun Peter Herbert strukturelle Brücken zwischen Sprache und Musik schlägt, Wolfgang Puschnig an einem sich zusehends wie zuhörens verdichtenden Beziehungsgeflecht von musikalischen Linien webt, oder Susanna Ridler im Wechselspiel zwischen Solisten und Ensemble immer neue Spielebenen des Gestaltens von Klangkosmen auftut, steht auf Künstler- wie auf Publikumsseite die Freiheit kreativen Erlebens im Mittelpunkt.

Mit:

Peter Herbert – Kontrabass
Wolfgang Puschnig – Saxophon
Susanna Ridler – Stimme
ensemble XX. jahrhundert Thomas Frey – Flöten | Sebastian Skocic – Oboe | Theresa Dinkhauser – Klarnetten | Nevena Sunajac – Horn | Aneel Soomary – Trompete | Stefan Thurner – Posaune | Berndt Thurner – Schlagwerk | Le Liu – Klavier | Jue-Hyang Park, Robert O. Nzekwu – Violine | Andjela Sibinowic – Viola | Klara Ausserhuber – Cello | Harald Jäch – Kontrabass
Dirigent: Peter Burwik

Eine Co-Produktion von exxj und Porgy & Bess


Konzertkritik





KOMPOSITIONSAUFTRAG Gert-Jonke-Gesellschaft 

„Sternenstaubhimmelwärts“

9. März 2017 | Musilmuseum Klagenfurt
„Sternenstaubhimmelwärts“, eine „Sprach-Musik-Klang-Installation“ als Auftragswerk der Gert Jonke Gesellschaft.
Eine mit Hilfe verschiedener avancierter Techniken der Textbehandlung und studiotechnischer Soundbearbeitung, wie auch der Einbindung kurzer von Ridler komponierter orchestraler Aphorismen entstandenes Hör-Stück. Eine wundersame Klangreise.
Der diesjährige – in der Sparte Prosa – verliehene Gert Jonke-Preis ging an den schweizer Literaten  Paul Nizon!
Das Musil-Museum wurde zu einem Kunst-Garten umgestaltet,
 mit Werken von Silvia Bischof, Katharina Manojlovic, Franz Moro,
Martin Polasek, Peter Pongratz, Nurith Wagner-Strauss und Gerd Wucherer.

Kärntner Kronenzeitung/Irina Lino:

Zwei Stunden im Zeichen eines würdigen Preisträgers abgerundet von „blühender“ Gemeinschaftsschau im Musil-Museum, wo Susanna Ridlers botanisches Musik-Ton-Gesang-Gewebe Jonkes surrealen Pflanzenkosmos kongenial düngte.“
Die Ausstellung läuft  bis Juli 2017!




                                   Kammermusikwerk in Kooperation mit dem Ensemble XX. jahrhundert unter der Leitung von PETER BURWIK

„Chlorophyllklangpulverstaub oder: die Erforschung des botanischen Tongewebes“   – basierend auf   zum Teil  unveröffentlichten  Texten von GERT JONKE!
Der große Literat Gert Jonke wäre 2016 – 70 Jahre alt geworden.
 Aus diesem Anlass schrieb Komponistin und Vokalistin Susanna Ridler ein Kammermusikstück für das ensemble XX. jahrhundert, in dem Sie Passagen verschiedener Jonke-Werke mit zum Teil unveröffentlichen Texten aus Jonkes Oeuvre dramaturgisch verknüpft.
Erzählt und vertont wird die Geschichte eines Beamten des Wissenschaftsministeriums, der den Auftrag erhält, das in weiten Teilen der Bevölkerung unbekannt gebliebene Phänomen der Musikerzeugungsfähigkeit pflanzlicher Musikanten zu erforschen. Eine wundersame Reise in surreale Pflanzenklangkosmen.
Die Uraufführung ist eingebettet in einen spannenden – von Dirigent Peter Burwik programmierten – Konzert-Abend:
„Gegen den Mainstream!“
mit Werken von Dirk D’Ase (auch eine Uraufführung), Franz Koglmann und Susanna Ridler
5. Dezember 2016



KOMPOSITIONSAUFTRAG Gert-Jonke-Gesellschaft 
„Weil die Erinnerung an Dich…“
Eine literarisch-musikalische Paraphrase über Gert Jonkes Gedicht „Hier die Landkarte“
Susanna Ridler, Komposition, Stimme und Elektronik
Peter Herbert, Kontrabass
Wolfgang Puschnig, Flöte
Anläßlich der Verleihung des dritten Gert Jonke-Preises hat die Gert Jonke-Gesellschaft an Susanna Ridler einen Auftrag zu einer literarisch-musikalisch-performativen Auseinandersetzung mit Gert Jonkes lyrischem Schaffen vergeben.  Ridlers performativer Stil bzw. ihre Herangehensweise an die Vertonung und Interpretation von Texten scheinen der Gert-Jonke-Gesellschaft geradezu ideal, um der hohen Musikalität in Jonkes Sprachkompositionen einerseits und seinen phantastischen Erfindungen über das Phänomen Zeit und Musik andererseits gerecht zu werden.
Nach Prosa 2011 und Dramatik 2013 wurde der dritte Gert Jonke-Preis 2015
in der Sparte Lyrik an JULIAN SCHUTTING vergeben.
Sonntag, 22. März 2015, 11 Uhr, im  Stadttheater Klagenfurt


KOMPOSITIONSAUFTRAG Gert-Jonke-Gesellschaft

Erinnerung an den Dichter  Gert Jonke (1946-2009) „Die Auflösung des Kreuzes“,
ein bildnerisch-literarisches Projekt am Grab von Gert Jonke:
Die Enthüllung der Grabskulptur von Wolfgang Walkensteiner am Ehrengrab von Gert Jonke //
Musikalisch begleitet von  Susanna Ridler & Kontrabassist Peter Herbert – mit Stücken aus Ridlers‘  Jonke-Vertonung „Lass  uns über den Dorfpatz gehn“,
sowie  für diesen Anlaß ausgewählte Jonke-Textstellen.

25. Oktober 2014, Wiener Zentralfriedhof



KOMPOSITIONSAUFTRAG / Literaturvertonung  für den Carinthischen Sommer 

                                                                                                   „Geometrie der Seele“ oder “ ich seh‘ den See nicht mehr“

Jazz. Elektronik. Avantgarde Pop. Und ein Besuch bei Gert Jonke.
Susanna Ridler, Peter Herbert und Wolfgang Puschnig:
Ein Trio, das die Möglichkeiten der musikalischen Kommunikation auf Basis von Improvisation auslotet.  Den Rahmen bilden Jazzstandards, in der speziellen Art, wie Susanna Ridler diese Songs arrangiert und interpretiert. Aber natürlich hört man auch Ridlers Eigenkompositionen, angelegt zwischen Jazz, Elektronik und Avantgarde Pop.
Zudem: Speziell für den Carinthischen Sommer gibt es eine Ridler-Vertonung von Gert Jonke-Texten mit dem Titel „gehen wir doch über den Dorfplatz“.
Ridler verarbeitet dabei Auszüge aus Jonke -Gedichten und Teile des „Geometrischen Heimatromans“. Eine Uraufführung.
Carinthischer Sommer, cs_alternativ:
Sonntag, 20. Juli 2014, 20:00 Uhr, Bamberg Saal Villach










 
 
 
 
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