NEWS


zu Gast bei Marlene Schnedl in der Ö1 Jazznacht
Marlene Schnedl hat mich anlässlich meiner Releases "Greatest Little Hits I & II" vergangenen Samstag in die Ö1 Jazznacht eingeladen und ein sehr schönes Portrait über meine Arbeit der letzten 20 Jahre gemacht. Von [koe:r] bis "Geometrie der Seele". Danke!!

Nachhören: Ö1 Jazznacht vom 7. März 2026


Demnächst
20. März 2026

Greatest Little Hits II“ enthält alle Eigenkompositionen des zweiten [koe:r]-Albums „Susystems“ aus dem Jahr 2012. Drei dieser Stücke – “Walk,” “Farewell” und “Where Do We Go” – wurden 2024/25 in überarbeiteten Versionen als Singles veröffentlicht.

Mit:
Peter Herbert: Kontrabass
Florian Kmet: E-Gitarre
Alexander Lackner: Double- & E-bass
Gerald Preinfalk: Bassklarinette
Wolfgang Puschnig: Alto Saxophon
Susanna Ridler: Vocals, Electronics, Piano/Keys

Guests
Sabine Hasicka: Tapdance Steps on "Walk"
Rainer Deixler: Drum Sampels on "Plastic Mutation"



Konzertkritik
WOLFGANG KOCH

TAZ/Wien Blog
    „Ein Abend für Gert Jonke zum 80. Geburtstag“
7. Februar 2026, Porgy & Bess
Der grandios enthüllte heimliche Musiker Gert Jonke

                                                  


Wolfgang Puschnig,Susanna Ridler,Peter Herbert,Asja Valcic,Lena Fankhauser,Gina Mattiello,Wolfgang Seierl / by Martin Polasek


Wolfgang Puschnig, Susanna Ridler, Peter Herbert, by Christian Hochmeister


Wolfgang Puschnig, Susanna Ridler, Peter Herbert, Asja Valcic, Lena Fankhauser / by Christian Hochmeister



KONZERT
Die Geometrie im Jonkipel oder ein Jonkipel der Seelengeometrie

Der Schriftsteller Gert Jonke (1946-2009) wäre am 8. Februar 80 Jahre alt geworden.  
Zu seinem Ehrentag gestalten Komponistin/Vokalistin Susanna Ridler und der Komponist, Gitarrist und bildende Künstler Wolfgang Seierl einen gemeinsamen musikalischen Jonke-Abend – als Verneigung vor Jonkes einzigartigem Schaffen. Beide haben sich unabhängig voneinander viele Jahre lang mit den literarischen Werken des Dichters auseinandergesetzt. Es entstanden zahlreiche Kompositionen und Publikationen. Seierl war mit Jonke befreundet, arbeitete mit ihm an Projekten und überführte dessen Gedankenwelt immer wieder auch in bildnerische Form. Sein Projekt Jonkipel mit Lena Fankhauser (Viola) und Gina Mattiello (Rezitation) wurde 2022 auf Vinyl veröffentlicht und in seiner Urfassung vor elf Jahren in der Strengen Kammer uraufgeführt.
Ridler wiederum hat mit ihrer umfassenden Hommage Geometrie der Seele dem Jonke’schen Universum bereits mehrfach im Porgy – gemeinsam mit Kontrabassist Peter Herbert und Saxophonist Wolfgang Puschnig – eine Bühne bereitet.  
2021 wurde ihre CD für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert und 2025, nach Überarbeitung, in einer neuen dreiteiligen Edition erstmals digital veröffentlicht: Es handelt sich dabei um die Kammermusikkomposition Chlorophyllklang, die Tondichtung Der Sprachkomponist und die dreisätzige Sonate Radio Jonke.

Als Erinnerungsgeschenk für den Jubilar schließen Ridler und Seierl gleichsam ihre Klanglinien an diesem Abend zusammen – zu einer Geometrie im Jonkipel, oder einem Jonkipel der Seelen-Geometrie, einem Resonanz-Raum, in dem Töne, Worte und im Grunde zwei Projekte mit ihren jeweils drei Musiker:innen miteinander interagieren und verschmelzen. 

Mit:
Susanna Ridler: Komposition, Stimme, Elektronik
Wolfgang Seierl: Komposition, E-Gitarre, Elektronik
Lena Fankhauser: Viola
Peter Herbert: Kontrabass
Gina Mattiello: Rezitation
Wolfgang Puschnig: Altsaxophon, Flöte
Asja Valcic: Cello

Ein Abend, mit freudiger Unterstützung der Gert-Jonke-Gesellschaft, welcher dem Credo des Schriftstellers folgt: mit der Sprache zu musizieren.

7. Februar 2026, Porgy & Bess, 20:30 Uhr
Porgy & Bess


RELEASE
RADIO JONKE
8. Februar  2026

RADIO JONKE ( Sonate in 3 Sätzen für Stimme, electronics, Violine und Gert Jonke)

Digitale Erstveröffentlichung & Auskopplung des III.Teils der umfassenden Literaturvertonung
„GEOMETRIE DER SEELE – musikalische Hommage an den Dichter Gert Jonke (1946-2009)“.
Die CD erschien im Dezember 2020 in Österreich, wurde vom Lockdown „verschluckt“, aber für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Nun wurde sie erstmals digital in 3 für sich stehenden Teilen veröffentlicht:
I. Chlorophyllklang ( VÖ 27.12.2024)
II. Der Sprachkomponist ( VÖ 08.02.2025)
III. Radio Jonke ( VÖ 08.02.2026)

Susanna Ridler: Komposition, Stimme, Produktion
Gert Jonke: Texte & Stimme aus Originalaufnahmen 1971-2008
Anna Rebekka Ritter: Violine

(Booklet demnächst via electrolandrecords.com verfügbar)
Entstanden in Kooperation mit der Gert-Jonke-Gesellschaft.
Mit freundlicher Genehmigung von © Jung & Jung Verlag


RELEASE
GREATEST LITTLE HITS I
16. Jänner 2026


Greatest Little Hits I“ ist eine Rückschau auf das 2008 erschienene Debütalbum [koe:r] von Susanna Ridler
und zugleich dessen Erweiterung. Das Album versammelt alle Eigenkompositionen jener Einspielung und ergänzt sie um zwei bislang unveröffentlichte im Archiv wiederentdeckte Stücke aus derselben Produktionsphase:
Aria Electrica“und „Time goes by“, die 18 Jahre später neu bearbeitet und fertig produziert wurden und die vorab als Single veröffentlicht werden.
„Aria Electrica“ entstand 2007 mit der Sopranistin Monika Bruck und verbindet opernhafte Linien mit elektronisch verfremdeten Staccatostimmen und Beats – ein faszinierendes Spiel zwischen zwei Welten, das heute in Zeiten von KI-Musik beinahe visionär wirkt.
„Time Goes By“, damals unvollendet, reflektiert das subjektive Empfinden, wie schnell diese 18 Jahre vergangen sind.
Das Album [koe:r] war eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit Elektronik, Pop und Jazz, geprägt von einer melancholisch-downbeatigen Ästhetik im Geist des Trip Hop. Sampling, Verfremdung und digitale Studiotechniken trafen auf Ridlers markante Stimme, die als klangliches wie songtragendes Element fungierte. Auch Bearbeitungen von Klassikern wie „Corcovado“, „Fever“, oder „Summertime“ wurden dabei auf eine überraschend neue Ebene gehoben. Die Einspielung fand breite mediale Resonanz und wurde für ihre detailreichen Electronica-Soundscapes und die eigenständige Verbindung von Emotion und konzeptioneller Tiefe gelobt.
Entstanden ist [koe:r] aus Ridlers Suche nach einem individuellen Stil zwischen Tradition und Moderne.
Prägend für den Sound waren Beiträge namhafter Gäste der österreichischen Jazzszene,
darunter Kontrabassist Peter Herbert, Saxofonist Wolfgang Puschnig, Trompeter Thomas Gansch,
Gitarrist Helmut Jasbar und Schagzeuger Rainer Deixler.

Mit „Greatest Little Hits I“ wird [koe:r] als zeitloses Dokument einer konsequenten künstlerischen Entwicklung neu hörbar gemacht.
Am 20.März 2026 folgt das Album „Greatest Little Hits II“, das die Eigenkompositionen des zweiten [koe:r] Albums „Susystems“ aus 2012 versammelt. 

Im April/ Mai  folgt dann „Covers“, das sämtliche [koe:r] – Coverversionen vereint.

Als Abschluss der grossen Wieder-Veröffentlichnungs-Serie kommt noch die 2009 veröffentlichte [koe:r] Remix EP mit Remixes von  I-WOLF (Sofa Surfers), LOWA (featuring Uwe Walkner), BRENDA (Honolulu), DIX (Heinz), RIDLER (koe:r)


TIME GOES BY
01. Jänner 2026


Aria Electrica“ und „Time goes by“ sind zwei unveröffentlichte, im Archiv wiederentdeckte Stücke aus dem Produktionsjahr 2007, die Ridler nun fertiggestellt hat, die vorab als Single und am 16. Jänner 2026 als Teil des Albums „Greatest Little Hits I“  veröffentlicht wurden.

"Aria Electrica" entstand 2007 mit der Sopranistin Monika Bruck und verbindet opernhafte Linien mit elektronisch verfremdeten Staccatostimmen und Beats – ein faszinierendes Spiel zwischen zwei Welten, das heute in Zeiten von KI-Musik beinahe visionär wirkt.
„Time Goes By“, damals unvollendet, reflektiert das subjektive Empfinden, wie schnell diese fast zwei Jahrzehnte vergangen sind.

ARIA ELECTRICA
24. Dezember 2026


Time goes by“ und „Aria Electrica“ sind zwei unveröffentlichte, im Archiv wiederentdeckte Stücke aus dem Produktionsjahr 2007, die Ridler nun fertiggestellt hat, die vorab als Single und am 16. Jänner 2026 als Teil des Albums „Greatest Little Hits I“  veröffentlicht wurden.

„Time Goes By“, damals unvollendet, reflektiert das subjektive Empfinden, wie schnell diese fast zwei Jahrzehnte vergangen sind.






FILMMUSIK
für Maria Arlamovsky
sich langsam nähern
Dokumentarfilm


Sixpackfilm



sich langsam nähern ist eine Meditation über den Umgang mit dem Tod als Teil des Lebens und über jene, die ihn begleiten. Maria Arlamovsky richtet den Blick auf die Palliativmedizin und Hospizversorgung, wo Ärzt*innen und Pfleger*innen täglich sich dem Lebensende nähernde Patient*innen unterstützen. Im Spannungsfeld von professioneller Fürsorge und emotionaler Nähe wird eine geteilte existentielle Erfahrung greifbar: gehen zu müssen und gehen lassen zu lernen.
sich langsam nähern ist eine begleitende wie bleibende filmische Erfahrung, die Pausen, Lücken und Stille zulässt, um sich diesem unausweichlichen Teil des Lebens zuzuwenden. Und selbst dann, wenn das Ende absehbar wird, gibt es immer noch etwas zu lächeln. (Johanna Thorell)

 
 
 
 
E-Mail
Infos
Instagram